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24.04.2011

Rückblick auf 25 Jahre bewegtes Leben im Haus Wiesental

„Ehre, wem ehre gebührt.“ so heißt ein bekanntes deutsches Sprichwort. Dieser Ehre wurde nunmehr der Einrichtungsbewohner Frau Helga Kuhna im Hause zuteil. Denn seit 25 Jahren lebt Helga Kuhna im Pflege- und Betreuungszentrum Haus Wiesental in Bad Essen-Hüsede.

Diese in Pflegeeinrichtungen äußerst selten anzutreffende Ehre wurde von Einrichtungsleiter Hr. Wieland Arndt, der seit Anfang des Jahres 2011 die Geschicke des Haus Wiesental als Einrichtungsleiter führt, und der Pflegedienstleitung Fr. Andrea Schröder mit einem üppigen Blumenstrauß bedacht.

Denn alle Tage kommt es garantiert nicht vor, dass Heimbewohner ein Vierteljahrhundert in einer Einrichtung verbringen.

Genau das gilt für Helga Kuhna, die im Februar 1986 nach Hüsede gekommen ist – in das Pflege- und Betreuungszentrum Haus Wiesental. Zu diesem Zeitpunkt sah manches in der Einrichtung und ringsherum noch ganz anders aus. Die Einrichtung hat sich im Laufe der Jahre prächtig weiterentwickelt. Eine Vielzahl an Bau- oder auch Modernisierungsmaßnahmen wurden durchgeführt und sind zur Zeit noch in vollem Gange.

Das bringt zwar die eine oder andere Einschränkung für die Einrichtungsbewohner mit sich, doch dafür entschädigt das Ergebnis nach dem Umbau für so manche Unannehmlichkeit. Jedenfalls genießt die Jubilarin einmal besonders im Hause im Mittelpunkt zu stehen. Fest steht für Helga Kuhna in jeglicher Hinsicht: „Ich will nicht woanders hin. Alle sind nett hier und dieses ist nunmehr mein zu Hause.“

Zu Beginn ihres Aufenthaltes im Haus Wiesental, so erinnert sie sich, herrschte bei ihr durchaus Heimweh und die Angst, dass ihre Eltern sie nicht besuchen würden. Denn schließlich stammt Fr. Kuhna nicht aus dem Landkreis Osnabrück, sondern aus Gelsenkirchen im Ruhrpott. Und von dort bis nach Hüsede ist die Fahrtstrecke doch ziemlich groß. Doch der Kontakt zur Familie auch bei persönlichen Besuchen ist nie abgerissen. Zu Ostern steht sogar der nächste Besuch ihrer Mutter, ihrer Schwester und der eigenen Tochter an. an.

Diese Begebenheit nahm die Einrichtungsleitung um Hr. Arndt zum Anlass, die Familie Kuhna zum gemeinsamen Kaffeetrinken abseits des Alltags ins hauseigene Café einzuladen. An diesem Tage wird sich Helga Kuhna garantiert wieder besonders „herausputzen“, denn schließlich steht sie auch dort wieder im Mittelpunkt.

Ein gewisser Stolz klingt in ihrer Stimme, als Sie anfügt: „Keiner ist so lange hier wie ich.“ Und dieses soll hoffentlich noch viele Jahre anhalten!

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